Eine Sportschützin visiert das Ziel mit ihrem Gewehr an
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August 18, 2026
Margrit Kunde

Silber für den 1. Kellinghusener Bogenclub

Wie bereits im vergangenen Jahr schoss sich der 1. Kellinghusener Bogenclub erneut erfolgreich bis ins Finale.

​Im Qualifikationswettkampf setzte sich der 1. Kellinghusener Bogenclub an die Spitze des Feldes und löste damit souverän das Ticket für die Finalrunden.

​Im Halbfinale musste das Team von Beginn an alles geben: Nach dem regulären Wettkampf stand es gegen den SV Querum 1 unentschieden (228:228). Die Entscheidung musste im Stechen fallen – hier behielten die Kellinghusener kühlen Kopf und hatten am Ende mit einem Ring hauchdünn die Nase vorn.

​Im großen Finale der Compound-Klasse vor der Kulisse des Neuen Rathauses in Hannover trafen zwei ganz unterschiedliche Mannschaften aufeinander. Für den 1. Kellinghusener Bogenclub gingen die drei erfahrenen Schützen Leon Hollas, Sebastian Voß und Tim Krippendorf an die Startlinie. Ihr Gegner, die SGi Ditzingen, trat mit U21-Junioren-Weltmeister Ruven Flüß, seinem Kader-Kollegen Paolo Kunsch sowie Markus Amann an.

​Das Match versprach Spannung pur – und enttäuschte die begeisterten Zuschauer nicht. Kellinghusen legte stark vor und ging mit 56:54 in Führung. In der nächsten Passe konterten die drei Jungs aus Ditzingen und übernahmen mit 109:111 die Führung.

​In der nächsten Passe setzte sich Ditzingen mit einem weiteren Ring Vorsprung (165:168) leicht ab.

​Aber das  Kellinghusener Team bewies Kämpferherz: Mit ihrer besten Passe von hervorragenden 58 Ringen schöpften sie erneut Hoffnung.

Paolo Kunsch (Ditzingen) musste eine Zehn schießen, damit das Team sich den Titel holt. Er behielt die Nerven, schoss ein überragendes Finale und lieferte die Zehn. Damit gewannen sie mit einem Ring Vorsprung (223:224) den Titel.

Die Freude beim Team des 1. Kellinghusener Bogenclubs war trotzdem groß, denn sie gewannen wie im letzten Jahr die Silbermedaille.

Auch die Schützengemeinschaft Norderstedt zeigte eine starke Leistung. Die sehr erfahrenen Schützen Frank Sobirey, Niels Gäde und Markus Wolf – allesamt bereits mehrmalige Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften – schlossen die Vorrunde (Qualifikationsrunde) als Siebte mit 1776 Ringen ab und zogen damit ebenfalls in die Finalrunden ein. Dort trafen sie im Viertelfinale auf die BC Oberauroff. Das Match endete zwar mit 5:1 für Oberauroff doch auch wenn das Ergebnis deutlich wirkt, war es denkbar knapp. In zwei Passen unterlagen die Norderstedter jeweils nur um einen einzigen Ring.

 

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